Träume aus Stein


Seit mehr als einhundert Jahren, spätestens seit der Ersteresteigung der Nordwand der Kleinen Zinne 1890 durch Sepp Innerkofler wird an den Wänden und Kanten der Drei Zinnen Klettergeschichte geschrieben. Die Drei Zinnen sind der Inbegriff des Kletterns in den Dolomiten schlechthin.

Doch die Drei Zinnen sind mehr als lediglich ein weltberühmtes Klettermassiv, mehr als bloßes Klettergerüst. Sie sind ein Mythos, viel besucht, viel bestaunt und bewundert.

Der Mythos Drei Zinnen war seit jeher ein begehrtes Ziel der extremen Kletterer und zieht nach wie vor Kletterer aus aller Welt magisch an. Immer wieder werden dort die schwierigsten Routen der jeweiligen Epoche erstbegangen. Paul Preuß, Emilio Comici, Riccardo Cassin, Lino Lacedelli, Rene Desmaison sind nur einige der berühmten Namen, die heute fest mit der Geschichte der Drei Zinnen verbunden sind. In eigenen Textbeiträgen berichten darüber hinaus die Kletterlegenden Pierre Mazeaud, Andreas Kubin, Kurt Albert, Miroslav Coubal, Christoph Hainz und Mauro Bole von spektakulären Begehungen und Meilensteinen des Klettersports an den Drei Zinnen. Zahlreiche historische Aufnahmen und grandiose aktuelle Bilder geben ein facettenreiches Bild vom Klettern an den Drei Zinnen.

Alexander Huber hat dort neue Dimensionen des Kletterns erreicht: mit seiner Route Bellavista (Rotpunkt XI-) und der Free-Solo-Durchsteigung - also ohne jegliche Sicherung - der Nordwand-Direttissima an der Großen Zinne (Hasse/Brandler, Rotpunkt VIII+). Die spektakulären Aktionen von Alexander Huber fotografierte Heinz Zak, einer der bekanntesten Freikletterer Österreichs und international einer der renommiertesten Kletterfotografen.

Gemeinsam mit Willi Schwenkmeier schildert Alexander Huber in diesem Buch die bahnbrechende Geschichte des Kletterns am berühmten Dolomiten-Dreigestirn. So entstand ein Bildband mit atemberaubenden Landschafts- und Kletteraufnahmen, der jeden aktiven Kletterer und Bergsportler in seinen Bann ziehen wird. 

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